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SCHULWORKSHOP


Die erste Aufgabe des Schulworkshops ist es, eine kritischere Haltung der Kinder gegenüber Inhalten aus TV, Film, Internet und Videospielen zu erlangen. Nach Absolvierung des Workshops werden die Kinder Manipulationen besser einschätzen können und sind daher geschützter vor negativen Beeinflussungen und traumatischen Erlebnissen. Sie können darüberhinaus auch mit negativen Erlebnissen aus ihrem Alltagsleben besser umgehen.
Den Kindern wird bewusst gemacht, dass menschliche Kommunikation ein komplexer und einzigartiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist. Die Kinder werden die Bedeutung der aktiven Wechselwirkung von Kommunikator und Rezipienten erlernen. Bewegte Bilder sind genau wie das gesprochene und geschriebene Wort eine Art von Kommunikation. Nachdem sie sich mit den spezifischen Eigenarten von Film vertraut gemacht haben, werden sie in der Lage sein, sowohl die aktive schöpferische Rolle, als auch die vermeintlich passive Betrachterrolle im Rahmen der visuellen Kommunikation einzunehmen.
Die zweite Aufgabe des Workshops ist es, dass die Medien psychologische Einflüsse auf uns alle ausüben. Die Kinder lernen verschiedene Methoden dieser Beeinflussung kennen und haben somit die Chance, diese entsprechend zu bewerten.
Das andere wichtige Ziel des Workshops ist es, den Kindern eine Möglichkeit zu geben, sich mit den wichtigen Themen ihres Alltags und sozialen Lebens wie Familie, Kinderrechte, Menschenrechte, Umweltbewusstsein, Gewalt, Bildung und anderen Themen auseinanderzusetzen. Durch den kreativen Prozess erfahren die Kinder auf spielerische Weise von den komplexen Problemen in der Welt. Sie erkennen, dass globale Probleme auch sie selbst betreffen und es wird ihr Interesse geweckt, machbare Lösungen umzusetzen.
Gemeinsam mit den Klassenlehrern werden adäquate Themen recherchiert und  in  unser Workshopprogramm „Spielend lernen“ aufgenommen.

EINE KURZZSAMMENFASSUNG DES „SPIELEND LERNEN“ - PROGRAMMS


Zur Umsetzung der oben genannten Ziele haben professionelle Filmleute mit dem „Spielend-Lernen“ Programm eine spezielle und strukturierte Methodik entwickelt. 
Innerhalb des Workshops wird ein ganzer Kurzfilm entstehen.
Wenn die Kinder ihre eigenen Kurzfilme drehen, werden sie visuelle Kommunikation direkt begreifen und für sich nutzen können und die Erfahrung mit den neuen Werkzeugen später mit in ihren Alltag einbringen.
Bei der praktischen Umsetzung ihres Wissens, werden sie durch die neue Welt, die sich ihnen eröffnet hat, differenzierter. Ihr Umgang mit den Medien und dadurch auch ihre Konsumhaltung werden reflektierter, kritischer und bewusster.
Der Kern des Programms, das Filmen, liegt in der praktischen Umsetzung. Nachdem die Kinder das Film 1x1 erlernt haben, können sie klar und deutlich filmisch eine Aussage formulieren. Während die Kinder den Mechanismus der bewegten Bilder begreifen, verbessern sie ihre Kommunikationsfähigkeiten.

PÄDAGOGISCHE  LERNZIELE:

- die Bedeutung, Komplexität und Funktionsweise von Kommunikation wird erkannt

- die Methoden der Einflussnahme von Medien werden erkannt und bewertet

- Auseinandersetzung mit Alltagsproblemen und Vermittlung der Notwendigkeit und Realisierbarkeit von Lösungsmöglichkeiten

METHODISCHE  WERKZEUGE  &  STANDARDS:

- Erkenne, dass Filme, Geschichten in bewegten Bildern sind.

- Erkenne und formuliere deine eigenen Charakter (Stärken & Schwächen).

- Konzipiere einen „Helden“  und hauch ihnen Leben ein.

- Verstehe, die Schwierigkeit oder das Problem des  „Helden“ zu formulieren und
Konfliktlösungen anzubieten.

- Begreife, wie man mit visuellen Mitteln sowohl Figuren als auch Schauplätze lebendig machen kann.

- Lerne, wie man mit Bildern eine Geschichte konstruieren kann.

- Verstehe, was der Ton für einen Einfluss auf die Geschichte hat.

- Erkenne die eigenen Interessen und formuliere sie.

- Trage zur kreativen Zusammenarbeit bei und sei teamfähig.

- Erfreue dich an dem gelungenen Abschluss eines längeren und vielschichtigen Projektes.

- Begeistere das Publikum mit Deiner Geschichte.